Rückspülfilter / Rückspülung
Fragen und Antworten - ETL Verfahrenstechnik GmbH
Ein Rückspülfilter ist ein spezieller Flüssigkeiten-Filter, der bei Verschmutzung automatisch zurückspült. Dadurch werden Verstopfungen oder Belagbildungen (Filterkuchen) verhindert und eine gleichbleibende Filterleistung gewährleistet.
Man unterscheidet zwischen physikalischen Filtern (z. B. Kies-, Sand- oder Membranfilter) und chemisch-physikalischen Filtern (z. B. Aktivkohle- oder Ionenaustauschfilter).
Bei der Rückspülung werden angesammelte Schmutzpartikel oder Filterkuchen durch Flüssigkeit, Luft oder Chemikalien in entgegengesetzter Richtung gelöst und aus dem Filter transportiert.
Rückspülfilter verlängern die Lebensdauer der Filter, verhindern Verstopfungen, halten die Filterleistung konstant und reduzieren den Wartungsaufwand.
- PMC-R: Rückspülung mit Permeat bzw. Filtrat
- CMS: Rückspülung mit Luft
- TMS-C: Rückspülung mit Luft und Chemikalien
Sie werden vor allem bei herausfordernden Flüssigkeiten wie Abwasser oder Industriewasser eingesetzt, wo ein hoher Verschmutzungsgrad die Filterleistung stark beeinflusst.
Aktive Filterelemente verhalten sich im Normalbetrieb wie Standardfilter, erweitern sich jedoch während des Rückspülens. Dadurch können sich filtrierte Feststoffe leichter lösen – ideal für Feinfiltration im Bereich von 1000 µm bis 50 µm.
Alle Systeme von ETL sind mit rückspülbaren Filtern oder Membranen ausgestattet. Dadurch wird eine nachhaltige, zuverlässige und effiziente Filtration sichergestellt – besonders wichtig in der Abwasseraufbereitung und bei industriellen Anwendungen.